Saatgut

Beim Anbau landwirtschaftlicher Kulturen bietet zertifiziertes Saatgut eine optimale Grundlage für Ertrag, Qualität und Pflanzengesundheit. AGROA bietet Ihnen die komplette Produktpalette an Saatgut für den landwirtschaftlichen Bedarf an.

Mit einem Anbauumfang von knapp 3 Mio. Hektar stellt Weizen die wichtigste Ackerbaukultur dar. Weizen lässt sich in Weichweizen und Hartweizen (Durum) einteilen.

Man unterscheidet Weichweizen in vier Qualitätsstufen (Elite, Aufmisch-, Brot und Futterweizen (C).
Die Einstufung erfolgt bei der Sortenzulassung durch das Bundessortenamt.
Niedrigere Qualitätsstufen zeigen sich im Rohprotein meist schwächer, können allerdings mit einem höheren Kornertrag punkten.
Höherwertige Qualitätsstufen erreichen in der Regel einen höheren Rohproteingehalt und können so einen besseren Vermarktungspreis erzielen.

Zur kommenden Aussaat empfehlen wir Ihnen folgenden Sorten:

Winterweizen

  • Chiron (A) ist ein proteinstarker A-Weizen, welcher vor allen Dingen mit einer sehr guten Fusarium Einstufung und einer guten Blattgesundheit punkten kann.
  • RGT Reform (A) ist eine Allroundsorte, welche für alle Anbaulagen bestens geeignet ist. RGT Reform kombiniert ein hohes Ertragsniveau mit einer guten Fallzahlstabilität.
    Beim Proteingehalt schneidet Reform meist etwas schwächer ab.
  • Asory (A) punktet durch eine sehr hohe Ertragsleistung.
    Beim Proteingehalt schneidet Asory meist etwas schwächer ab.
  • Moschus (E) punktet durch einen sehr hohen Proteingehalt in Kombination mit einer guten Fusariumtoleranz und einer hohen Fallzahlstabilität.
  • Ponticus (E) kann durch einen ausgezeichneten Proteingehalt auf sich aufmerksam machen. Zudem kann Ponticus durch eine gute Standfestigkeit und eine hohe Fallzahlstabilität überzeugen.

Wechselweizen (zur Aussaat im Spätherbst oder im Frühjahr)

  • KWS Carusum (E) kann im Wechselweizensegment mit hohen Erträgen und einer guten Blattgesundheit, sowie einer
    hohen Fallzahlstabilität überzeugen.

Durum

  • Sambadur überzeugt durch überdurchschnittliche Kornerträge und einer guten Standfestigkeit
  • Wintergold kann sehr guten Qualitäten mit einem ordentlichen Ertragsniveau kombinieren

Deutschland ist für sein über 500 Jahre altes Reinheitsgebot beim Bier brauen bekannt. Entsprechende Bedeutung hat auch die Braugerste im süddeutschen Raum

Da Braugerste von den Mälzereien sortenrein verarbeitet wird stehen wir bei der Sortenwahl in enger Abstimmung mit den verarbeitenden Mälzereien. Wir sind stets daran interessiert eine ertragsstarke Braugersten Sorte anzubieten, welche gleichzeitig auch mit guten Qualitäten und passendenden Malz-/Braueigenschaften punkten kann.

Als Sommerbraugerste empfehlen wir Amidala.
Die neue Braugersten Sorte des Züchters Hauptsaaten konnte in den LSV Ergebnissen bei der Ertragsleistung seine Vorteile herausstellen. Auch qualitativ punktet Amidala mit schönen großen Körnern und einem hohen Vollgerstenanteil.

Als Winterbraugerste empfehlen wir KWS Somerset, welche durch ein gutes Gesundheitsprofil punkten kann.

Mit einem Anbauumfang von mehr als 1 Mio. Hektar stellt Winterfuttergerste ebenfalls eine bedeutende Ackerbaukultur dar.

Wintergerste ist eine der wichtigsten Getreidearten im Futtermittelbereich und wir u.a. im AGROA eigenen Kraftfutterwerk in Eppingen verarbeitet. Im Norden Deutschlands konnten sich bei der Wintergerste vor allen Dingen die mehrzeiligen Sorten durchsetzen, während auf den klassischen Ackerbaustandorten im Süden überwiegend die zweizeiligen Sorten mit höheren Erträgen punkten.

Zur kommenden Aussaat empfehlen wir Ihnen folgende Sorten:

  • Almut überzeugt durch eine hohe Ertragsleistung, sowie durch eine sehr gute Kornqualität (große Körner).
    Weiterhin punktet Almut durch eine gute Blattgesundheit.
  • SU Vireni hat sich durch ein stabiles Ertragsniveau, sowie durch eine ausgezeichnete Standfestigkeit bewährt und ist somit vor allen Dingen bei organischer Düngung bestens geeignet.

Der zur Gattung der Kreuzblütler zählende Raps, stellt in Deutschland mit einem Anbauumfang von etwa 1 Mio. Hektar die mit Abstand bedeutendste Ölsaat dar. Die Ölfrucht punktet vor allen Dingen mit einem erstklassigen Vorfruchtwert für die nachfolgende Kultur.

In Deutschland wird nahezu die komplette Rapsfläche als Winterraps ausgesät. Bei der Sortenwahl werden Hybridsorten verwendet, welche neben einer besseren Ertragsleistung auch mit einer höheren Ertragssicherheit punkten können.

Hybridraps wird von den meisten Züchtern in Einheiten mit 1,5 Mio. keimfähigen Körnern abgepackt. Bei einer Aussaatstärke von 45 – 50kf. Körnern je m² reicht eine Einheit für eine Fläche von ca. 3 – 3,5 Hektar.

Zur kommenden Aussaat empfehlen wir Ihnen folgende Sorten:

  • LG Ambassador punktet neben einem hohen Korn- und Ölertrag durch die genetische Schotenplatzfestigkeit, sowie die N-Flex Genetik welche auch bei einer nicht optimalen Nährstoffversorgung noch für gute Erträge sorgt.
  • KWS Ivo kann neben einem hohen Ertragsvolumen durch eine gute Phoma Toleranz und eine ausgezeichnete Standfestigkeit punkten. KWS Ivo ist trotz einer frühen Blüte in der Abreife etwas später als Vergleichssorten.
  • Daktari ist eine Neuzulassung von Rapool, welche vom Bundessortenamt beim Kornertrag und Ölgehalt, jeweils mit der Bestnote (9) eingestuft wurde.
  • DK Excited ist eine besonders gesunde Sorte aus dem Hause Dekalb, welche es schafft einen ordentlichen Ertrag mit einem hohen Ölgehalt zu kombinieren.

Mit einem Anbauumfang von ca. 2,6 Mio. Hektar stellt Mais die zweitwichtigste Ackerbaukultur in Deutschland dar.

Für die Sortenwahl ist vor allen Dingen die Nutzungsrichtung (Körnermais, Silomais zur Rinderfütterung oder für Biogas) und die FAO-Zahl (Reifezahl) von elementarer Bedeutung.
In Gunstlagen mit vielen Sonnenstunden können auch späterabreifende Maissorten angebaut werden, während in kälteren oder Höhenlagen frühreife Sorten empfehlenswert sind.

Maissaatgut wird von den nahezu allen Züchtern in Einheiten mit 50.000 Körnern abgepackt.
Bei einer Aussaatstärke von 7,5 – 10 Körnern je m² werden je Hektar ca. 1,5 – 2 Einheiten benötigt.

Die meisten Züchter bieten neben einer Fungiziden Standardbeize die Zusatzbeize Korit an.
Auf Ackerflächen bei denen es zu Problemen mit Krähenfraß kommt, empfiehlt sich die Zusatzbeize Korit mit ihrer vogelrepellenten Wirkung.

Zur kommenden Aussaat empfehlen wir Ihnen folgenden Sorten:

Körnermais:
  • KWS Gustavius (K230) ist ein kompakter Körnermais mit stabilen Erträgen und guter Standfestigkeit
  • ES Hemingway (K240) preiswerte Alternative mit guter Standfestigkeit und Trockentoleranz
  • DKC 3888 (K250) hat als kompakte Körnermaissorte seine Toperträge in der Praxis und dem LSV erneut bestätigt
  • SY Impulse (K250) zeigt sich als ertragsstabile Körnermaissorte mit guter Standfestigekeit
  • P8834 (K250) kann als reiner Körnermais ertraglich überzeugen und stellt dies auch durch konstante Top Platzierungen bei den Landessortenversuchen unter Beweis.
  • MAS 23M (K260) ist die bewährte kornertragsstarke Sorte mit guter Trockentoleranz für den Körnermaisanbau
Silomais:
  • DSV Danubio (S270 / K240) ist der trockentolerante Allrounder im mittelspäten Segment
  • MAS 431.B (S290/K290) ist die Top Sorte im mittelspäten Segment zur Silomaisnutzung. Durch seinen großrahmigen Pflanzentyp und seine gute Blatt- und Stängelgesundheit kann der MAS 431.B mit Top Erträgen überzeugen

Mehrnutzungssorten:

  • DSV Davos (S210 / K220) ist ein früher Silo- und Körnermais mit sehr guter Jugendentwicklung.
  • LG 32.257 (S230/ K240) ist der Überflieger in der mittelfrühen Reifegruppe. Sowohl als Körnermais als auch als Silomais schneidet die großrahmige Sorte sehr gut ab und ist für alle Nutzungsrichtungen bestens geeignet.
  • DKC 3323 (S230 / K250) ist ein neuer sehr ertragsstarker mittelfrüher Doppelnutzer mit guten Qualitätseigenschaften zur Erzeugung hochwertiger Maissilage für die Fütterung und die Biogasproduktion. Auch in Punkto Kornertrag schneidet der DKC 3323 exzellent ab.
  • KWS Antonio (S290 / K290) ist eine kolbenbetonte Doppelnutzungssorte in der mittelspäten Abreife.

Dinkel ist mit einer Anbaufläche von nur ca. 11.000ha (in 2022) eine Nische, welche überwiegend in Süddeutschland eine Rolle spielt. Vor allen Dingen das fränkische Anbaugebiet ist bekannt für Dinkel und Grünkern.

Bei Dinkel empfehlen wir den Einsatz von entspelztem Saatgut (Kernen Saatgut), da sich hierbei folgende Vorteile ergeben:

  • erleichterte Aussaat, da es nicht zu Verstopfungen durch Versen in der Sämaschine kommen kann
  • gleichmäßigeres Verteilen des Saatgutes in der Saatreihe
  • gute Beizwirkung, vor allen Dingen gegen Fusarium
  • verschiedene LSV Ergebnisse zeigen beim Einsatz von entspelztem Saatgut einen Mehrertag von 2-3 dt/ha
  • Bei trockener Witterung zieht Vesensaatgut die restliche Feuchtigkeit an die Vese, währende bei entspelztem Saatgut diese Feuchtigkeit zum Keimen verwendet werden kann

Zur kommenden Aussaat empfehlen wir Ihnen folgenden Sorten:

  • Albertino ist die robuste Allroundsorte, welche für alle Anbaulagen geeignet ist. Neben einer hohen Ertragsleistung punktet Albertino auch mit einer sehr guten Winterhärte.
  • Badenkrone überzeugt durch ihre kurze Pflanzenlänge mit einer hohen Standfestigkeit. Mehrjährig hat sich Badenkrone durch ein stabil hohes Ertragsniveau bewährt.
  • Zollernspelz bietet eine sehr gute Kombination aus Ertrag und Qualität. Neben der Standfestigkeit und der Winterhärte kann Zollernspelz durch eine hohe Fallzahlstabilität punkten.

Seit der Förderung des Leguminosenanbau im Rahmen der Eiweiß Initiative hat auch in Baden-Württemberg der Sojabohnen Anbau deutlich an Bedeutung gewonnen.

Sojabohnen können als Leguminosen durch Knöllchenbakterien Stickstoff aus der Luft in Boden und Pflanze binden. Somit ist eine Stickstoffdüngung bei Sojabohnen nicht notwendig und auch nicht empfehlenswert.
Damit sich diese Knöllchenbakterien ausreichend bilden ist vor der Aussaat eine Impfung des Sojabohnensaatgutes unerlässlich.
Eine Impfung lässt sich in der Praxis bspw. mit einem Betonmischer durchführen. 

Als Impfmittel empfehlen wir Ihnen:

Bei der Impfung ist zu beachten, dass bei erstmaligem Sojaanbau auf einer Fläche die doppelte Menge an Impfmittel verwendet werden sollte.

(Bei „Rizoliq Top S + Premax“ sollte nur beim „Rizoliq“ die doppelte Menge eingesetzt werden, der dazugehörige Kleber „Premax“ würde bei der doppelten Menge für ein Verkleben des Saatgut sorgen)

Zur kommenden Aussaat empfehlen wir Ihnen folgende Sorten:


(sehr) Frühe Reifegruppe:

  • ES Comandor ist eine sehr frühe 000 Sorte, welche ertraglich stabil auf dem Niveau der Sirelia ist und mit einer guten Standfestigkeit punktet.

Mittlere Reifegruppe:

  • Achillea ist eine 000 Sorte mit mittlerer Abreife, welche durch eine sehr gute Jugendentwicklung überzeugt. Zudem ist Achillea sehr standfest und kann beim Drusch durch einen höherem Hülsenansatz punkten.
  • PZO Cantate ist eine 000 Sorte im mittleren Reifebereich, welche durch ihren sehr langen Wuchs für eine bessere Unkrautunterdrückung sorgt. Trotz der Pflanzenlänge schneidet PZO Cantante in der Standfestigkeit gut ab. Im Praxisanbau kann PZO Cantate mit sehr ansprechenden Erträgen auf sich aufmerksam machen.
  • Apollina ist eine neue 000 Sorte im mittleren Reifebereich. Ertraglich liegt Apollina in 2022 an der Spitze.
  • Ascada ist eine mittlere 000 Sorte, die mit ihrem sehr hohen Kornertrag sowie Standfestigkeit punktet. Ascada überzeugt mit ihrer zügigen Jugendentwicklung und gleichmäßigen Abreife.
  • Axioma ist eine im mittleren Reifebereich neue 000 Sorte. Mit ihrer raschen Jugendentwicklung und ihrem kurzen Wuchs bringt sie eine gute bis sehr gute Standfestigkeit sowie ein hoher Kornertrag mit.


Späte Reifegruppe:

  • ES Compositor ist eine 000 Sorte mit später Abreife, welche mit überdurchschnittlichen Erträgen punkten kann.
  • RGT Stumpa ist als 00 Sorte eingestuft und somit in der Abreife als sehr spät anzusehen. Dementsprechend ist RGT Stumpa aufgrund der Abreife nur für absolute Gunstlagen zu empfehlen.
    RGT Stumpa ist eine standfeste Hochleistungssorte, welche auch auf Trockenstandorten bestens geeignet ist.

Als Aussaatstärke empfehlen wir 75 Körner je m².
Bei sehr guten Böden sollte im Hinblick auf die Standfestigkeit die Saatstärke auf 70 Körner je m² reduziert werden.

 
 

Durch die Förderung der fünfgliedrigen Fruchtfolge und dem damit verbunden Anbau von Leguminosen hat auch die Erbse in Baden-Württemberg wieder an Bedeutung gewonnen.

Die Erbse generiert als Leguminose ihren Bedarf an Stickstoff aus Symbiose mit Knöllchenbakterien an der Wurzel. Dementsprechend sollte auf eine Stickstoffdüngung unbedingt verzichtet werden.

Um dauerhaft ein hohes Ertragsniveau bei der Körnererbse aufrecht erhalten zu können, empfiehlt es sich eine mindestens 5-jährige Anbaupause einzuhalten. Bei der Sortenwahl ist vor allen Dingen eine schnelle Jugendentwicklung (zur Unkrautunterdrückung), sowie eine gute Standfestigkeit (für einen leichten Drusch) entscheidend.

Zur kommenden Aussaat empfehlen wir Ihnen folgenden Sorten:

  • Astronaute konnte mehrjährig konstant mit sehr guten LSV-Ergebnissen überzeugen. Die Sorte kann zudem mit einer ordentlichen Standfestigkeit punkten.
  • Orchestra bietet ebenfalls eine hohe Ertragspotenzial gepaart mit einer guten Standfestigkeit.

Roggen spielt mit einem Anbauumfang von knapp 0,6 Mio. Hektar im Vergleich zu Weizen eine etwas untergeordnete Rolle. Der Roggenanbau ist vor allen Dingen auf ertragsschwächeren und trockenen Böden interessant. 

Zur kommenden Aussaat empfehlen wir Ihnen folgende Sorte: 

  • KWS Tayo bietet eine erstklassige Kombination aus hohem Kornertrag und einem ausgezeichnetem Gesundheitsprofil.

Hafer nimmt im Anbauumfang in Deutschland mit ca. 150.000 Hektar eine eher untergeordnete Bedeutung ein.

Hafer gilt als Gesundungsfrucht, da er neben einem guten Vorfruchtwert vor allen Dingen für viele Erreger von Getreidekrankheiten (Halmbruch, Schwarzbeinigkeit) keine Wirtspflanze ist.

Seit Hafer mit seinen sehr guten ernährungsphysiologischen Eigenschaften als Superfood für die gesundheitsbewusste Ernährung entdeckt wurde, steigt die Nachfrage und die Anbaufläche in Deutschland wächst.

Zur kommenden Aussaat empfehlen wir Ihnen folgende Sorte:

  • Apollon ist ein sehr standfester Gelbhafer, welcher neben ansprechenden Erträgen auch mit einer tollen Kornqualität punkten kann

Zwischenfrüchte stellen eine nachhaltige Möglichkeit dar, das Zeitfenster von der Ernte bis zur nächsten Aussaat zu nutzen um Ihre Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und zu verbessern.

Die Vorteile des Zwischenfruchtanbaus sind hierbei sehr vielfältig:

  • Verbesserung der Bodenstruktur – Zwischenfrüchte sorgen durch Ihr Wurzelwerk für eine Auflockerung der Bodenstruktur, vor allen Dingen Tiefenrettich kann Bodenverdichtungen spürbar auflockern
  • Humusaufbau – Der Anbau von Zwischenfrüchten verbessert den Humusgehalt im Boden und fördert die biologische Aktivität, somit wird auch die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig verbessert.
  • Nährstoffkonservierung – Die im Boden verblieben Nährstoffe werden durch Zwischenfrüchte in organische Masse umgewandelt und nach dem Absterben der Zwischenfrüchte dem Boden wieder verfügbar gemacht. Somit ist auch das Risiko eine Auswaschung von Stickstoff durch den Zwischenfruchtanbau deutlich reduziert.
  • Stickstofffixierung – Durch den Einsatz von Leguminosen in Zwischenfruchtmischungen kann mittels Symbiose über Knöllchenbakterien zusätzlicher Stickstoff aus der Luft im Boden gebunden und für die nachfolgende Kultur verfügbar gemacht werden.
  • Erosionsschutz – Die dauerhafte Bodenbedeckung schützt vor Wind- und Wassererosion
  • Bekämpfung von Nematoden – Nematodenfeindliche Gelbsenf und Ölrettich Sorten können zur Bekämpfung von Nematoden zielführend eingesetzt werden

Je artenreiche die Zwischenfruchtmischung aufgebaut ist, desto vielfältiger zeigen sich die aufgeführten Vorteile im Boden.
Von höchster Bedeutung ist, dass die Zwischenfruchtmischung zu Ihrer Fruchtfolge, sowie zur Aussaattechnik und Aussaattermin passen, denn nur dann kann die Zwischenfrucht Ihre volles Potenzial entfalten.

Im neuen FAKT II Programm ist der Anbau von artenreichen Zwischenfruchtmischungen mit mindestens fünf Komponenten weiterhin mit einer Förderung versehen (Maßnahme: FAKT II E1.2).

Zur kommenden Aussaat empfehlen wir Ihnen folgende Zwischenfruchtmischungen:

Zudem können wir Ihnen neben fertiggemischten Zwischenfruchtmischungen auch Einzelkomponenten wie Senf, Phacelia, Ramtillkraut, Ölrettich, etc. anbieten.

Sprechen Sie uns gerne an, damit wir zusammen mit Ihnen eine für Ihre Bedürfnisse passende Zwischenfruchtmischung finden.

Blüh- und Bracheflächen unterstützen durch Ihr Artenreichtum die Regeneration des Bodens und bieten zudem für Insekten und Vögel einen vielfältigen Lebensraum.
Diese Vielfalt zeigt sich auch bei den Förderprogrammen, so gibt es für nahezu jedes Förderprogramm auch eigene Anforderungen an die Brachemischung.

Nachfolgend ein kurzer Überblick über die wichtigsten Förderprogramm zu Brachflächen.

Übersicht – Passende Brachemischung zum jeweiligen Förderprogramm

Sie möchten an einem anderen Förderprogramm teilnehmen und sind sich unsicher, welche Mischung hier die richtige ist?

Kein Problem – sprechen Sie uns gerne an und wir finden zusammen mit Ihnen eine geeignete Brachemischung.

Mit 4,7 Mio Hektar entfällt knapp ein Drittel der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland auf Grünland.
Grünland nimmt vor allen Dingen aus Sicht von Artenschutz und Biodiversität eine bedeutende Rolle ein.

Unser Grünland-Sortiment bietet eine große Auswahl an Neueinsaat- und Nachsaatmischungen, welche durch hohe Erträge und eine gute Futterqualität für niedrige Grundfutterkosten sorgt. 

Wir können Ihnen nachfolgende Grünland Mischungen empfehlen:

Unsere Produktpalette an zertifiziertem Saatgut aus biologischer Produktion erstreckt sich über den gesamten landwirtschaftlichen Bedarf.
So reicht unser Sortiment von Saatgetreide wie Weizen, Gerste, Hafer und Dinkel über Leguminosen wie Sojabohnen und Erbsen bis hin zu Ölsaaten wie Raps oder Sonnenblumen.

Weiterhin können wir Ihnen auch biologisch erzeugten Saatmais, sowie Zwischenfrucht-, Brache- oder Wiesenmischungen anbieten.

Ansprechpartner

Eppingen


Stefan Lesch
Tel. 07262 / 922 188
Fax 07262 / 922 154
stefan.lesch@agroa.de

Marbach


Christoph Schwaderer
Tel. 07144 / 84 49 28
Fax 07144 / 84 49 33
christoph.schwaderer@agroa.de

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Manuel Berner
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mobil 0175 / 72 38 601
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